Neuigkeiten

Gestärkte Immunzellen für den Kampf gegen Krebs

Förderpreis für die Forschung an Immunzellen, die im Labor für den Kampf gegen Krebszellen gerüstet werden.

Dr. rer. nat. Sabrina Prommersberger, PostDoc in der AG von Prof. Michael Hudecek, Medizinische Klinik und Poliklinik II des Universitätsklinikums Würzburg,
erhält eine Förderung der DKMS, um die CAR-T-Zelltherapie zu optimieren. Die Biologin arbeitet seit 6 Jahren an der für uns Myelompatieten so innovativen und vielversprechenden Immuntherapie. 

Förderpreis - Immunzellen für den Kampf gegen Krebs

Pressemitteilung der DKMS

Aktuelles zur Impfung, Impfantwort und zur Behandlung von Covid 19 für Menschen mit einer Krebserkrankungen

DLH – Infoblatt

Prof. Dr. Marie von Lilienfeld-Toal von der Universitätsklinikum Jena hat für die DLH (Deutsche Leukämie und Lymphomhilfe) im Rahmen einer Veranstaltung am 12. März 2022 eine sehr übersichtliche Zusammenfassung zu wissenswerten Neuigkeiten für Patienten mit einer Krebserkrankung zum Thema Covid 19 verfasst. In ihrem Vortrag, der hier als Bericht zusammengefasst ist, geht sie auch auf die zurzeit verfügbaren Medikamente gegen Covid 19 und deren Wirksamkeit gegen die verschiedenen Virusvarianten ein.

Hrsg: DLH (Stand: 03/2022)

Minimale Restkrankheit nach autologer Stammzelltransplantation bei multiplem Myelom

Deutsche Krebsgesellschaft: Für die Analyse wurden die Daten von Patienten aus der Studie Myeloma XI analysiert. Dort hatten sich an multiplem Myelom Erkrankte einer autologen Stammzelltransplantation unterzogen und anschließend drei Monate nach der Transplantation eine Erhaltungstherapie mit einem Immunmodulator oder keine weitere Therapie erhalten.

Minimale Restkrankheit

Multiples Myelom: 3. COVID-19-Impfstoff-Dosis steigert Immunantwort deutlich

Verstärkung der humoralen und zellulären Immunantwort nach einer dritten SARS-CoV-2-Impfung und Virusneutralisierung bei Myelompatienten. Die meisten immungeschwächten Menschen mit multiplem Myelom haben in einer Studie von einer dritten Dosis COVID-19-Impfstoff profitiert – ein vielversprechendes Zeichen, nachdem sich gezeigt hatte, dass zwei Dosen für sie tendenziell nicht ausreichend waren.

3. COVID-19-Impfstoff-Dosis steigert Immunantwort

Carvykti bei Multiplem Myelom: EU-Zulassungsempfehlung

Der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Zulassungsbehörde (CHMP) empfiehlt die Zulassung von Carvykti der Firma Janssen-Cilag als 3,2 x 10⁶ bis 1,0 x 10⁸ Zellen Dispersion zur Infusion für die Behandlung des Multiplen Myeloms.

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Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET)

Das dkfz (Deutsches Krebsforschungszentrum) in Heidelberg hat in seiner  neuen Broschüre einen Bericht über die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) veröffentlicht. 

Bei der Positronen-Emissions-Tomographie dienen spezielle radioaktiv markierte Substanzen dazu, die Stoffwechselaktivität des Krebsgewebes sichtbar zu machen. Das lässt sich nutzen, um Tumore und Metastasen aufzuspüren, auch um Aktivität beim Multiplen Myelom darzustellen. Die Tomographie wird in Verbindung mit dem CT eingesetzt, manchmal auch mit einem MRT.

PET

Kleines Protein liegt Fresszellen schwer im Magen

Aussicht auf die Optionen in der Zukunft durch neue Erkenntnisse.

Bereits im Sommer letzten Jahres veröffentlichten die Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen - Nürnberg im Wissenschaftsmagazin "siencedirekt" einen sehr interessanten Artikel(Quelle: β2-microglobulin triggers NLRP3 inflammasome activation in tumor-associated macrophages to promote multiple myeloma progression, Immunity 2021; https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1074761321002648)

Fresszellen schütten entzündliche Signale im Körper aus, das β2-Mikroglobulin ist mit daran beteiligt und verursacht Entzündungssignale. Das Forschungsteam konnte nachweisen, dass die Erkrankung Multiples Myelom deutlich abgemildert werden kann, wenn es gelingt, die Signale zu blockieren. Eine zielgerichtete Blockierung der Aktivierung des Inflammasoms könnte also in der Zukunft ein neue zusätzliche Option für die Behandlung des Multiplen Myeloms darstellen.

Es bleibt spannend und für uns alle hoffnungsvoll.

Bericht der FAU

Multiples Myelom: Warum der Krebs wiederkehrt

Forscher der Charité und des BIH (Berlin Institute of Health in der Charité) sowie auch des MDC (Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft) zeigten, dass die vermehrte Produktion eines bestimmten Proteins den Krebs unempfindlich gegen die Therapie macht.

Warum der Krebs wiederkehrt

Die Therapie bei wiederkehrendem multiplem Myelom erweitern

Wenn ein multiples Myelom nach der Behandlung wiederkehrt oder gar nicht erst darauf anspricht, kann es sich lohnen, eine Kombinationstherapie mit einem Anti-CD38-Antikörper, einem Immunmodulator und einem Kortikosteroid zu versuchen. Die neuen Ergebnisse der ICARIA-MM-Studie, die in der Fachzeitschrift Lancet Oncology veröffentlicht wurden, zeigen, dass sich dadurch die Überlebensaussichten verbessern.

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Neue S3-Leitlinie zum Multiplen Myelom

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat erstmals ist in Deutschland eine S3-Leitlinie zur Dia­g­nos­tik, Therapie und Nachsorge für Patienten mit monoklonaler Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS) und für Betroffene mit Multiplem Myelom veröffentlicht. [mehr]

S3-Leitlinie

CAR-T-Zell-Therapie: In der Versorgung angekommen

„Die krankenhauseigenen Leistungen bei der Durchführung einer CART- Zell-Therapie sind unterfinanziert.“ Hermann Einsele, Universitätsklinikum Würzburg.

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Krebgesellschaft: Fragen und Antworten zur CAR-T-Zell-Therapie

Wissenswertes zur CAR-T-Zell-Therapie von Prof. Ayuk:

  • Ablauf 
  • Anwendung 
  • Non-Hodgkin-Lymphome
  • Leukämien
  • Nebenwirkungen 

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Bisphosphonate und Denosumab bei Krebs: Knochen-stabilisierende Therapie

Der Krebsinformationsdienst dkfz vom Deutschen Krebsforschungszentrum in der Helmholzgemeinschaft hat eine sehr schöne Zusammenfassung über die Unterschiede und Anwendungsbereiche von Bisphosphonaten und Densosumab erstellt.

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Multiples Myelom: Antikörper unter der Lupe

Ein neues Orphan Drug weckt Hoffnungen, die Überlebenschance beim multiplen Myelom zu erhöhen. Wie schlägt sich das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat in Studien?

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Entschlüsselung der multizellulären Knochenmarksarchitektur vor und nach CAR-T-Zelltherapie

Für das Projekt  „Entschlüsselung der multizellulären Knochenmarksarchitektur vor und nach CAR-T-Zelltherapie mithilfe von hochauflösender räumlicher Transkriptomik“ wurden Prof. Dr. Grün und Dr. Rasche (Würzburger Uniklinik) mit ihren Forschungsgruppen für ihr Projekt als Förderpreisträger ausgezeichnet. Die Stiftung „Forschung hilft“ unterstützt das Forschungsprojekt mit 17.500 Euro.
 
Prof. Dr. rer. nat. Dominic Grün ist Inhaber des Lehrstuhls für „Computational Biology of Spatial Biomedical Systems“ an der Universität Würzburg.
Dr. med. Leo Rasche ist Oberarzt an der Medizinischen Klinik 2 der Universitätsklinik Würzburg im Bereich der Hämatologie und Onkologie.
 
Alle Infos zum Projekt:
 
In dem Zusammenhang möchten wir gerne darauf hinweisen, dass Dr. Rasche im März an unserem Stammtisch teilnehmen wird.

Stiftung „Forschung hilft“: Förderpreisgelder unterstützen die Würzburger Krebsforschung

Die Stiftung zur Förderung der Krebsforschung an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg unterstützt ein weiteres Mal den wissenschaftlichen Kampf gegen Tumorerkrankungen: Fünf Projekte erhalten insgesamt 77.500 Euro.

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Neue Wirkstoffkombination bei multiplem Myelom

Eine neue Wirkstoffkombination verspricht bei Patienten mit multiplem Myelom, deren Krankheit trotz vorheriger Therapien voranschreitet, eine Verbesserung der Überlebensaussichten. Das berichteten Wissenschaftler von der OCEAN-Studie, deren Ergebnisse in der Fachzeitschrift Lancet Haematology veröffentlicht wurden.

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Multiples Myelom: Blenrep in Kombination mit Standardtherapien vielversprechend

Studien DREAMM-9, BelaRd, ALGONQUIN: Neue Daten unterstreichen Potenzial von Blenrep (Belantamab-Mafodotin) in Kombination mit Standardtherapien in der frühen Behandlung des multiplen Myeloms.

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Multiples Myelom: Sarclisa erreicht Endpunkt in Phase III Studie

Isatuximab (Sarclisa) erreicht primären Endpunkt der Negativität der minimalen Resterkrankung bei für eine Transplantation in Frage kommenden Patienten mit neu diagnostiziertem multiplen Myelom. 

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ASH 2021 Atlanta

Das Kompetenznetzwerk Maligne Lymphome, ein Zusammenschluss von führenden deutschen Forschergruppen und Versorgungseinrichtungen zu Lymphome, berichtet in sehr informativen Videos aktuell vom ASH (Hämatologenkongress in Atlanta/USA). Für das Multiple Myelom berichtet Frau Prof. Dr. Weisel vom Universitäsklinikum Hamburg Eppendorf. Hier erfahren Sie neues zu relevanten Studienergebnissen und neue Entwicklungen im Bereich der Forschung.

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